24.10.24 Übergänge. Herbstblog

Donnerstag, 24. Oktober

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Das Gedicht – von Rabia von Basra

Wenn ich nicht beten würde

Ich könnte mich nicht gegen diesen Wind stemmen, wenn ich nicht beten würde.
Und alles, was über mich gesagt wird, das nicht wahr ist,
würde mich lähmen, wenn ich
mich nicht von
der Last der Böswilligkeit anderer
befreien könnte.

Ich könnte mich nicht gegen all Sein Licht stemmen,
wenn ich nicht
beten würde.

Seht, wie sich die Dinge entwickeln: Was für eine Veränderung
kann geschehen, wenn wir einen Weg finden,
Ihn
nah bei uns zu haben.

Ein Impuls

Wenn ich bete, traue ich der Veränderung? Mitunter kann ein Gebet ein probates Mittel sein, Gott auf Distanz zu halten. Doch wenn ich ihn heranlasse, geschieht Wandlung.

Der Weg in die Gegenwart

Vor dem Beten bewusst vor Gott treten

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

Quelle

Rabia von Basra (717-801), If I did not pray, zitiert nach: „Love Poems from God“; hg. von Daniel Ladinsky, Übersetzung aus dem Englischen OL.