Freitag, 4. Oktober
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Das Gedicht – von Franz von Assisi
aus der Ordensregel
Wenn wir sehen oder hören,
dass Böses gesagt
und dass Gott gelästert wird,
so wollen wir Gutes reden
und Gutes tun
und Gott loben.
Er ist gesegnet in Ewigkeit.
Ein Impuls
Ein jahrhundertealter Text, der nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. „Leider“, mag man seufzen. Dass Böses gesagt wird, sehen und hören wir täglich. Vielleicht schon so alltäglich, dass eine gewisse Gewöhnung eintritt. Was tun? Nicht in das böse Gerede einstimmen, sondern Gottes reden und tun und Gott einen Platz geben. Das ist eine Provokation. Gott sei Dank hat dieser Text des heiligen Franz nichts an Aktualität eingebüßt.
Der Weg in die Gegenwart
Auf die Sprache achten.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.
Quelle
Franz von Assisi, Ordensregel, zitiert nach Michael Albus: Zur Flamme werden


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