Samstag, 16. März
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In der Armut eines banalen Lebens
In meiner Studienzeit in Rom waren Fernsehen und Gewitter keine guten Partner. Da konnte der Empfang schon mal empfindlich gestört werden. Heute kann das passieren, wenn zu viele gleichzeitig über eine Leitung etwas streamen wollen. Dann verpixeln die Bilder. Das ist nervig, kann aber auch lustig aussehen, wenn jemand eine Grimasse schneidet, weil das Bildsignal anders zusammengesetzt wird.
Ein Impuls
Bildstörung. Das Wort prangt nicht nur am Fernseher, manchmal hat der Alltag auch eine Bildstörung. Das kann nervig sein, oder auch lustig, und manchmal auch irritierend. So mag es einigen zur Zeit Jesu ergangen sein, als sie merkten, dass dieser Jesus aus Nazareth so gar nicht den Erwartungen entsprach. Er lässt sich mit den Gestalten am Rande ein, die man doch eher meidet. Mit den Leuten aus dem Clair de Lune, würde Madeleine sagen. Vielleicht hat dieser Samstag auch seine eigene Bildstörung, nervig, irritierend oder lustig, oder von allem etwas. Möglicherweise scheint ja etwas Göttliches auf und Gott setzt den Alltag anders zusammen.
Mystik der Gegenwart
Auf das Lächeln achten.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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