Dienstag, 27. Februar
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In der Armut eines banalen Lebens
Du hast uns heute Nacht in dieses Café Le clair de lune geführt. An diesen Abenden war das Mondscheincafé draußen besonders sichtbar. Der Vollmond stand groß und rund am Himmel. Ab und zu gut sichtbar, mal zogen Wolken vorbei, mal verbargen sie ihn ganz, und manchmal schien er milchig hinter der Wolkendecke.
Ein Impuls
Der Mondschein erhellt die Nacht. Es besteht ein Unterschied zwischen einer Vollmondnacht und einer bei Neumond. Das Mondlicht zeichnet alles etwas weicher. Man muss genauer hinschauen und erkennt doch manches nicht genau. Manchmal ist der Mond selbst milchig, wie hinter einem Glas verwischt, wie an den vergangenen Abenden und Nächten. Mal erscheint mir Gott nahe und leuchtet klar, mal ist es finster und sehr oft eher etwas milchig. Gottes Café scheint immer etwas schummrig zu sein. Da ist er ganz er selbst. Statt zu blenden mit gleißendem Licht zieht er das Le clair de lune vor.
Mystik der Gegenwart
Mit dem Blick für eine kleine Weile bei einer Sache verweilen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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