Montag, 26. Februar
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In der Armut eines banalen Lebens
Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs. Vor mir fährt ein Fahrrad mit verlängertem Gepäckträger. Eine Stretchlimousine auf zwei Rädern sozusagen. Vorne strampelt, mit Motorunterstützung, Papa als Fahrer, hinten sitzt der Sohnemann, die Arme auf den Lehnen abgestützt. Vornehm und souverän lässt er sich kutschieren.
Ein Impuls
Mal sitzt man vorne und strampelt, mal wird man kutschiert, so ist das im Leben. Vermutlich hat man den Eindruck, dass man öfter der Rikschafahrer ist als der Fahrgast. Und mit Gott? Muss man sich da auch abstrampeln? Die ehrliche Antwort lautet: Mitunter ja. Es braucht die eigene Initiative. Glaube braucht Praxis. Zugleich ist der Heilige Geist ein guter Radfahrer, der einen weiterbringt.
Mystik der Gegenwart
Mit dem Blick für eine kleine Weile bei einer Sache verweilen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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