Freitag, 23. Februar
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In der Armut eines banalen Lebens
Regen in der Stadt hat seine Eigenarten. Nicht, dass die Tropfen anderes wären als auf dem Land. Man wird überall gleich nass. Aber wenn in Frankfurt ein Regentag ist, kommt der Verkehr schnell an seine Grenzen. Es ist, als ob viele statt eines Regenschirms das Auto nehmen, mit dem Ergebnis, dass es weder vor noch zurück geht und neben der Bremse die Hupe das meistgenutzte Teil des Autos ist.
Ein Impuls
Ob es regnet oder nicht, darauf habe ich keinen Einfluss. Anhand der Wettervorhersage kann ich ein wenig planen, aber oft ist es dann wieder anders, wenn ich vor die Tür gehe, oder ich ärgere mich, dass ich den Ausflug wegen Regens verschoben habe und es trocken geblieben ist. Wie gehe ich mit dem um, was ich nicht ändern kann?
Mystik der Gegenwart
Ein bewusster Schritt in den Tag und einen bewussten Schritt aus ihm heraus, wie ein ganz kleiner Tanz.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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