Montag, 19. Februar
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In der Armut eines banalen Lebens
Ich gehe am Samstag über die Berger Straße in Richtung des Wochenmarktes. Es ist schon recht voll auf dem Gehsteig. Dann stockt es. Einige kleine Kinder, vielleicht sind sie drei Jahre alt, und ihre Eltern brauchen Platz und Zeit, um sich zu sortieren, bis der Anorak wieder sitzt und vom Brötchen etwas abgebissen ist. Die Passanten warten einen Moment, dann tut sich eine Gasse auf und der Stau löst sich langsam auf.
Ein Impuls
Die Seele ist manchmal wie ein kleines Kind. Da geht alles nicht so schnell. So wie ein Brötchen essen oder einen Anorak anziehen eine Herausforderung sein kann, so sucht die Seele mitunter den Glauben, einen Zugang und wo er nahrhaft ist. Sie braucht Zeit und sie braucht Raum. Wie ist das mit dem Seelenraum? Hab Mut, einfach innezuhalten, auch wenn alle anderen es eilig haben.
Mystik der Gegenwart
Eine Minute einfach da sein und du selbst sein, so wie es jetzt gerade ist.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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