samstag, 17. Februar
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In der Armut eines banalen Lebens
Beim Fahrradfahren zum Aufwärmen im Studio geht der Blick auf die Berger Straße in Frankfurt. Es ist Nachmittag und viele Leute sind unterwegs. Mir fällt eine Frau auf, die stehen bleibt. Sie hat etwas in der Hand, ein Handy vermute ich. Dann schaut sie sich um, ihr Blick bleibt bei einem dieser Elektroroller hängen, die überall herumstehen. Dann geht sie weiter und ich kann sehen, was sie wirklich in der Hand hält: Einen Energydrink. Wer so etwas hat, braucht keinen E-Roller.
Ein Impuls
Was brauche ich wirklich? Die Fastenzeit bietet die Möglichkeit, sich darauf zu besinnen und im übertragenen Sinne es einmal ohne E-Roller zu versuchen. Dabei kann ich entdecken, was ich schon alles habe, meinen Energydrink sozusagen. Das gilt für den Alltag und auch für den Glauben. Vielleicht muss ich mir (und dem Heiligen Geist) einfach etwas mehr zutrauen.
Mystik der Gegenwart
Eine Minute einfach da sein und du selbst sein, so wie es jetzt gerade ist.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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