Aschermittwoch, 14. Februar
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In der Armut eines banalen Lebens
Heute ist Aschermittwoch. Da ist alles vorbei. Da fängt etwas Neues an, die Fastenzeit. Außerdem ist heute auch Valentinstag. Ziemlich viel für einen einzigen Tag, der zudem noch – und vermutlich sogar hauptsächlich – ein ganz normaler Tag ist, mit seinen Besorgungen, den kleinen Höhepunkten und einem alltäglichen Ärger. Aber genau das macht diesen Tag so besonders. Denn dadurch wird er mein Tag und er ist der Ort, wo Gott selbst sein will.
Ein Impuls
Du hast uns … geführt. Der Ort, den Madeleine im Blick hat, ist nicht großartig, es ist die Kneipe um die Ecke, schon etwas angeschlagen. Du hast uns geführt, auch in diesen Tag, der vielleicht nicht großartig ist. Das kann sehr entlastend sein. Für die Fastenzeit und für Aschermittwoch muss ich kein großartiges Programm auf Hochglanz auflegen. Einfach „du selbst sein“, und sich führen lassen, das genügt schon.
Mystik der Gegenwart
Eine Minute einfach da sein und du selbst sein, so wie es jetzt gerade ist.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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