Sonntag, 11. Februar

Audio
Mein Audio – Equipment steht mir zur Zeit nicht zur Verfügung, deshalb muss ich improvisieren und die Qualität ist unterschiedlich.
Ein Psalm von Hanns Dieter Hüsch
Wir feiern das Fest, wir tanzen den Tanz.
Wir singen und schunkeln Tag und Nacht.
Die Fröhlichkeit hat uns erfasst;
mit Haut und Haaren werden wir in den Strudel gezogen;
Spaß und Frohsinn haben uns angesteckt,
die Raketen steigen zum Himmel
und Menschen, die wir nie kannten, lachen uns zu.
Für ein paar Tage
entfliehen wir dem Alltag und Elend,
unsere Masken verraten,
wer wir wirklich sind – für eine kurze Zeit
oder schon ein ganzes Leben.
Du heilst die zerbrochenen Herzen, Gott,
und darum bitten wir dich:
dass wir nicht noch mehr zerbrechen.
Du verbindest unsere Wunden,
und deshalb bitten wir dich:
Dass wir nicht noch weitere Wunden aufreißen.
Bei dir sind wir gut aufgehoben,
wenn wir singen und tanzen,
feiern und schunkeln –
vielleicht ein Fest der Befreiung.
Pass gut auf uns auf, Gott.
Ein Impuls
Die feine Aufteilung von „weltlich“ und „geistlich“ wird durchbrochen. Das eine ist nicht wertvoller als das andere und sie stehen auch nicht im Kampf gegeneinander. Freude und Kummer, beides hat Platz in Gott, und die Welt allemal.
Der Weg in die Gegenwart
Für einige Atemzüge die Veränderung spüren, die beim Atmen einfach geschieht.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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