Mittwoch, 10. Januar

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Psalm 1, 3
Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Bächen voll Wasser, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken. Alles, was er tut, es wird ihm gelingen.
Ein Impuls
Der Baum streckt seine Wurzeln aus, die umspielt werden vom lebendigen Wasser, das ihn umfließt: Ein Bild für das, was geschieht, wenn man Gottes Weisung murmelt. Es geht noch weiter: Es gibt Früchte. Damit weitet sich das Bild: Die Besinnung auf Gott, jenes Murmeln, ist mehr als eine traute Zweisamkeit. Die Früchte des Baumes nähren die Geschöpfe. Die Gottesbeziehung nährt mich, lässt mich wurzeln, und sie bringt darüber hinaus Frucht. Im Bild von Psalm 1 deutet sich an, dass Gott ein Gott des Lebens ist, doch nicht exklusiv für wenige, sondern für alle, so wie die Früchte eines Baumes nicht bei diesem bleiben, sondern sich verteilen.
Der Weg in die Gegenwart
Einatmen. Weite spüren. Ausatmen. Loslassen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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