Montag, 8. Januar

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Psalm 1, 1-2a
Selig der Mensch, der nicht nach dem Rat der Frevler geht, nicht auf dem Weg der Sünder steht, nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern Freude hat an der Weisung des Herrn.
Ein Impuls
Mit einem Glückwunsch – „selig“ – beginnt die Sammlung der Psalmen, der Psalter, hebräisch Tehillim. Das ist programmatisch: Es geht um das Glück der Seligkeit, um das Dasein in Gottes Gegenwart und den Weg, der dorthin führt. Diese Gegenwart hat es nicht immer leicht. Schon im ersten Vers des Psalters ist von den Frevlern, den Sündern und Spöttern die Rede. Es gibt Widerstand von außen und auch von innen. Die Weisung des Herrn ist ein Gegenmittel. Sie erschöpft sich nicht in den Geboten und Vorschriften, das ganze Wort Gottes ist Weisung des Herrn, Wegweiser zum Leben; mal ganz deutlich und mal gleicht es eher einem stark verwitterten Schild, wo die Schrift nur schwer lesbar ist. Für heute und für den Beginn: Gibt es ein Wort aus der „Weisung des Herrn“, einen Satz, ein Bild …. das dir wichtig geworden ist? Dann kannst du dabei bleiben und bei der Freude, die ihm innewohnt. Oder du lauschst einfach auf den Klang des Wortes „Selig“.
Der Weg in die Gegenwart
Einatmen. Weite spüren. Ausatmen. Loslassen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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