14. Dezember

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Gleis 14
Viele Hinweisschilder gibt es am Bahnhof, damit man sich zurecht findet in den großen Hallen, Ankunft und Abfahrt findet. Pfeile weisen zu den Gleisen, zur Bahnhofsmission, den Ausgängen und der Markthalle. Jedes Gleis hat seinen eigenen Anzeiger und Buchstaben zeigen an, wo welche Wagen stehen. Hier und da gibt es runde Schilder in der Größe eines Verkehrsschildes. Ein Männchen ist darauf abgebildet, das die Arme nach rechts und links ausstreckt. Hier ist kein Durchgang, zeigt es an.
Ein Impuls
Es gibt so viele Zeichen, nicht nur am Bahnhof, und manchmal kann man sich darin auch verlieren. Wie ist das mit den göttlichen Zeichen, frage ich mich. Jesaja spricht von dem Kind, das geboren wird und auf dessen Schultern die Herrschaft ruht. Die Knospen an den kahlen Ästen sind ein Zeichen der Hoffnung auf den Frühling. Manchmal kommt es vor, dass ich partout eine Sache nicht erreiche, obwohl ich es mir fest vorgenommen habe. Philipp Neri wollte nach Indien, er blieb – Gott sei Dank – in Rom. Um anzukommen, muss man manchmal stoppen.
Für die Musikfreundinnnen und -freunde: Jesaja, in der Fassung aus Händels Messias mit Voces8. Denn es ist uns ein Kind geboren / For unto us a child is born.
Der Weg in die Gegenwart
Innehalten. Mit einem bewussten Schritt oder Atemzug weitergehen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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