9. Dezember

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Gleis 9
Auf großen Bahnhöfen gibt es ihn noch, den Bahnschalter, an dem man seine Fahrkarte kaufen kann. Die meisten kaufen mittlerweile auf ihrem Smartphone oder am Computer ihr Billett. An jedem Bahnstieg stehen auch Automaten für den Ticketkauf bereit. Ich frage mich jedes Mal, ob angesichts der vielen Tarife, die es gibt, das Ganze nicht sehr kompliziert ist, schließlich wird längst nicht mehr nach Entfernung abgerechnet. So scheint es öfters zu sein, wenn man die Menschen vor den Kassenmaschinen sieht. Doch nach einigem Hin und Her spuckt die Maschine spuckt den Fahrschein aus und die Fahrt kann beginnen.
Ein Impuls
Manchmal kann einem der Tag so vorkommen, wie der Tarifdschungel der Bahn, Leicht verliert man sich darin und weiß gar nicht mehr, was als erstes kommen soll, ob der ursprüngliche Plan überhaupt noch stimmt und ob das, was man sich für den Tag bereitgelegt hat, überhaupt noch langt. So ähnlich wie ein Ticket, von dem man nicht weiß, ob es in diesem Zug auch gilt. Von Gott her langt es allemal. Der Fahrschein gilt für das ganze Leben, sogar noch darüber hinaus.
Der Weg in die Gegenwart
Innehalten. Mit einem bewussten Schritt oder Atemzug weitergehen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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