24.10. Dankbarkeit – der Blog im Oktober

Dienstag, 24. Oktober

Audio

Ein Ereignis:

Es ist ein einfaches Musikstück und über die Jahrhunderte entstanden viele Fassungen davon. Selten fehlt es auf einer „Best of“ Klassik CD: Der Kanon in D – Dur von Johann Pachelbel. Vor sehr vielen Jahren habe ich in mit einem kleinen Ensemble am Cembalo dieses kleine Stück gespielt. Seitdem begleitet mich dieses kleine Kabinettstückchen und spiele oder höre es immer wieder einmal, dankbar für die Noten, die Pachelbel gefunden hat.

Ein Impuls

Wenn man das sogenannte Continuo spielt, passiert nicht viel. Cello und Tasteninstrument spielen sozusagen das Fundament, eine Akkordfolge, die sich immer wieder wiederholt. Je nach Stimmung ist das meditativ oder nervtötend. Die anderen Instrumente dürfen hingegen sich aufschwingende Melodien spielen, die sich gegenseitig anspornen und sich ineinander verweben. Der Alltag gleicht manchmal auch dem Kanon von Pachelbel, finde ich. Das ist das Continuo, das sich immer wieder wiederholt. Gott ist so frei, seine Melodien darüber zu spielen. Manchmal tauscht es sich auch, und Gott legt die Grundmelodie unter meinem Spielen.

Der Weg in die Gegenwart

Mit einem Dank den Tag beginnen und ihn beenden.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

Der Gesang

Kanon in D – Dur, von Johann Pachelbel.