samstag, 30. September
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Der Text: Lk 21, 29 – 38
Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht euch den Feigenbaum und die anderen Bäume an: Sobald ihr merkt, dass sie Blätter treiben, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr das geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euer Herz nicht beschweren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht wie eine Falle; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen. Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt!
Die Tage über lehrte Jesus im Tempel; die Nächte aber verbrachte er draußen bei dem Berg, der Ölberg heißt. Schon früh am Morgen kam das ganze Volk zu ihm in den Tempel, um ihn zu hören.
Ein Impuls
Der Schluss des 21. Kapitels vor der Passion kann genau so wirken wie das, was Jesus beschreibt: Man kann sich leicht darin verlieren, in all den Bildern und Prophezeiungen. Dazu braucht es nicht einmal das Ende der Welt. Leicht kann man sich im Alltag verlieren, in Sorgen, Aufgaben oder Emotionen. Es braucht einen Kompass, immer wieder. Wachen und beten gibt Jesus mit – und er und das Volk halten es ebenso.
Der Weg in die Gegenwart
Sich aufrichten.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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