Mittwoch, 27. September
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Der Text: Lk 21, 14 – 19
Nehmt euch also zu Herzen, nicht schon im Voraus für eure Verteidigung zu sorgen; denn ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben, sodass alle eure Gegner nicht dagegen ankommen und nichts dagegen sagen können. Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Verwandten und Freunde werden euch ausliefern und manche von euch wird man töten. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden. Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden. Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.
Ein Impuls
Doch, man muss sich verteidigen. Man darf nicht alles hinnehmen. Es geht nicht darum, nur scheinbar gottergeben alles hinzunehmen. Das ist nicht nur Selbstschutz, das ist Verantwortung für ein Gemeinwesen, wider das Recht des Stärkeren. Doch Gott buchstabiert es mit seiner Weisheit, die den Kreis von Gewalt und Gegengewalt durchbricht. Standhaft bleiben, das meint mehr als das Bekenntnis zu Gott. Es meint, sich immer mehr Gottes Weisheit anzuvertrauen. Dass das alles andere als leicht ist, macht Lukas mit den Schilderungen über das Ende deutlich. Wir kennen es – ein paar Nummern kleiner – wohl auch aus dem Alltag. Mehr und mehr ein liebender Mensch werden, das ist ein Lebensprojekt. Vollendet wird es allein in Gott.
Der Weg in die Gegenwart
Die Hände ausbreiten. Den Tag empfangen – oder ihn gehen lassen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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