23.9. Lukas. Tagebuch eines Landarztes

Samstag, 23. September

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Der Text: Lk 21, 7 – 8

Sie fragten ihn: Meister, wann wird das geschehen und was ist das Zeichen, dass dies geschehen soll? Er antwortete: Gebt Acht, dass man euch nicht irreführt!

Ein Impuls

Gebt acht. Lukas stellt eine Warnung an den Anfang der Rede Jesu. Man muss achtgeben, wem man folgt. Die Ereignisse können überwältigend sein. Es braucht einen inneren Kompass. Nicht nur am Ende der Zeiten. Wem folge ich? Welche inneren Regungen arbeiten, streiten gar in mir? Führt es in die Irre oder mehr zu Gott? Ignatius von Loyola greift das Wort Jesu vom Achtgeben in der „Unterscheidung der Regungen“ auf. Oft sind diese nicht eindeutig und man kann nicht genau sagen: Das stammt von Gott. Aber es gibt Hinweise. Ein Hinweis lautet, dass das, was mir auf Dauer mehr inneren Frieden und Freiheit schenkt, eher von Gott stammt.

Der Weg in die Gegenwart

Tief einatmen. Den Atem gehen lassen. So in den Tag gehen, oder aus ihm hinaus.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.