22.9. Lukas. Tagebuch eines Landarztes

Freitag, 22. September

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Der Text: Lk 21, 5 – 6

Als einige darüber sprachen, dass der Tempel mit schön bearbeiteten Steinen und Weihegeschenken geschmückt sei, sagte Jesus: Es werden Tage kommen, an denen von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem andern bleibt, der nicht niedergerissen wird.

Ein Impuls

Der Tempel muss wunderschön gewesen sein. Er galt ja auch als Zelt Gottes unter den Menschen. Doch selbst diese Wohnstatt Gottes vergeht, kein Stein bleibt auf dem anderen. Jesus spricht die Vergänglichkeit von allem an, auch des Tempels, auch, um es zu aktualisieren, der Kirche. Das Ziel ist nicht diese Welt, schon gar nicht der Status Quo, mag er noch so geschmückt sein mit schön bearbeiteten Steinen und Weihegeschenken. Das Ziel ist Gott selbst.

Der Weg in die Gegenwart

Tief einatmen. Den Atem gehen lassen. So in den Tag gehen, oder aus ihm hinaus.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.