Donnerstag, 31. August
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir (Apg 17, 28)
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Der Raum: Das Wohnzimmer
Es gibt eine Couch und Sessel, einen Tisch, einen Schrank und den Fernseher. So kann die Grundausstattung des Wohnzimmers sein, jenes Raumes, an dem man zusammenkommt, der dazu dient, miteinander zu sein. Das Wohnzimmer soll gemütlich sein, wobei die Vorstellungen, was gemütlich ist, so unterschiedlich sind wie die Menschen. Wo sich der eine wohlfühlt, ist es der anderen ein Graus. Das Wohnzimmer als Raum für besondere Zeit. Hier klingt der Tag aus, hier verbringt man einen verregneten Tag. Hier ist man mit Gästen zusammen.
Ein Impuls
Die Frauen und die Apostel haben sich im Obergemach getroffen, eine Form des Wohnzimmers. Das war sozusagen der erste Kirchenraum: Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern (Apg 1,13-14).
Der Weg in die Gegenwart
Auf den Atem beten: Du in mir und ich in dir.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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