Montag, 14. August
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir (Apg 17, 28)
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Der Raum: Der Keller
Der Keller ist ein Vorratsraum. In alten Häusern ist es dort kühl, mitunter besteht der Boden aus gestampfter Erde. Eine Treppe führt hinunter, mehr schlecht als recht beleuchtet. Im Keller gibt es Spinnweben und der Keller eignet sich als Versteck, für Kostbares und für Schauriges.
Ein Impuls
Ein Keller kann auch zum Party Keller werden. Doch wenn er nicht ausgebaut ist, dann trage ich dort Dinge herunter, um sie einzulagern. Manches möchte ich einfach aus dem Sinn haben. Es ist ein bisschen wie vergraben. Anderes braucht Zeit, um zu reifen, oder muss einfach warten, bis es gebraucht wird. Dann gehe ich wieder herunter und hole etwas ans Licht. Im Leben braucht es auch solche Räume, wo ich einfach etwas lassen kann. Ich muss nicht jeden Gedanken zu Ende denken, den kann ich auch mal einfach lassen, am Abend zum Beispiel. Am nächsten Morgen kann ich ihn wieder aus dem Keller holen, oder irgendwann später, denn wie im Keller die Weckgläser, darf manches einfach ruhen.
Der Weg in die Gegenwart
Innehalten. Atmen. Weitergehen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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