13.8. Raum. Der Sommerblog

Sonntag, 13. August

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir (Apg 17, 28)

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Der Raum: Der Dom zu Limburg

Hoch oben auf einem Felsen über dem Lahntal thront der Limburger Dom. Im Vergleich mit anderen Bischofskirchen ist der Dom eher klein. Erst mit Gründung des Bistums 1827 wurde er zur Bischofskirche. Steht man im Inneren des Domes, so hat man Raum, ohne von einer Fülle erschlagen zu werden. Man ist geborgen, ohne erdrückt zu werden. Der Blick wandert nach oben, hin zum gotischen Gewölbe. Bischof Kamphaus erinnerte es an ein Zelt, das vom Himmel herabkommt.

Ein Impuls

Das Zelt Gottes unter den Menschen. Die steinerne Architektur des Domes atmet diese Leichtigkeit Gottes. Er hat ein Zelt für uns, das beschützt und zugleich Raum gibt. Es lässt verweilen und dann auch wieder aufbrechen, denn ein Zelt kann man mitnehmen. Dieser Sonntag könnte wie ein Zelt sein. Er lässt verweilen, einen Gang herunterschalten und dann aufbrechen in die neue Woche.

Der Weg in die Gegenwart

Innehalten. Atmen. Weitergehen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.