12.8. Raum. Der Sommerblog

Samstag, 12. August

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir (Apg 17, 28)

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Der Raum: Das Schlafzimmer

Die Möblierung des Schlafzimmers folgt seiner Bestimmung: Da steht das Bett, ordentlich gemacht oder einfach so gelassen, wie man am Morgen aufgestanden ist, ein Nachttischen gibt es oft, mit einer Lampe, um abends etwas Lesen zu können oder damit man in der Nacht einfach Licht hat. Vielleicht liegt ein Buch auf dem Tischchen, die Bettlektüre. Einen Schrank oder eine Kommode gibt es oft auch und der Platz unter dem Bett wird weniger von Monstern bewohnt (die treiben sich vorzugsweise in Kinderzimmern herum), aber gerne von Koffern oder anderen Dingen, die irgendwo einen Platz brauchen.

Ein Impuls

Das Schlafzimmer ist einer der intimsten Räume des Hauses, es gehört sicher nicht zum öffentlichen Bereich. Der Rückzugsraum ist eine sichere Höhle, die es braucht für die Nacht, wo ich schlafend mich aus der Hand gebe. Manchmal falle ich todmüde ins Bett, manchmal bin ich aufgekratzt und die Gedanken wollen nicht zur Ruhe kommen, und oft schlafe ich einfach ein. Vielleicht darf Gott in diesen besonderen Raum kommen. Mit einem Gebet wie: „In deine Hände, Gott, diesen Tag und die beginnende Nacht und den Morgen auch.“

Der Weg in die Gegenwart

Innehalten.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.