7.8. Raum. Der Sommerblog

Montag, 7. August

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir (Apg 17, 28)

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Der Raum: Der Fahrradstreifen

Er leuchtet rot und man kann ihn wirklich nicht übersehen: Der Fahrradstreifen. An manchen Abschnitten ist er so breit wie die Autospur, die links daneben verläuft. Aus vier Spuren wurden zwei für die Autos und zwei für die Fahrräder. Das sorgte am Anfang für Verdruss und Stau. Doch auf zwei Rädern ist man nun sicherer unterwegs.

Ein Impuls

Manchmal kommt mir mein Tag vor wie eine der großen Einfallstraßen: Es gibt viel Verkehr, man muss aufpassen und manchmal stockt es, weil etwas im Weg steht, weil etwas nicht so läuft, wie geplant. Eine E-Mail ist dann wie der Lieferwagen, der in zweiter Reihe parkt, und die eigentlich kurze Besprechung entpuppt sich als Baustelle, die alles andere aufhält. Sich jetzt noch Zeit nehmen für mich, für Gott, einen Fahrradstreifen markieren? Vielleicht gerade dann, um besser und sicherer durch den Tag zu kommen.

Der Weg in die Gegenwart

Eine Sache auf einmal.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.