Sonntag, 6. August
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir (Apg 17, 28)
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Der Raum: S. Ignazio in Rom
Die Jesuitenkirche Sankt Ignatius in Rom ist ein großer barocker Prachtbau. Der Raum erzählt mit seinem Stuck und Gold, den Putten, Gemälden und der geschickten perspektivischen Malerei an der Decke von einer Grundhaltung des Ignatius von Loyola: Omnia ad mairorem Dei gloriam, alles zur größeren Ehre Gottes. Hoch oben, in der Apsis, findet sich ein Medaillon mit der Zusage Gottes, die Ignatius in La Storta, vor den Toren Roms, bekam: Ich werde euch in Rom gnädig sein.
Ein Impuls
Man muss das Barocke mögen. Es kann auch leicht überladen und zugestellt wirken. Wenn ich mir diesen Tag wie eine Kirche vorstelle, dann ist der Stil vielleicht ein anderer, weniger Barock, eher nüchtern, so aus den 50er Jahren vielleicht, oder ein gedrungener romanischer Bau, oder noch ganz anders. Doch kann ich aus S. Ignazio zwei Gedanken mitnehmen: Das, was ich heute mache, kann zur größeren Ehre Gottes geschehen, es hat eine Ausrichtung. Für Ignatius war es Rom, für mich kann dieser Tag der Ort sei, wo Gott gnädig ist, oder anders gesagt: Wo Gott begegnet.
Der Weg in die Gegenwart
Eine Sache auf einmal.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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