2.8. Raum. Der Sommerblog

Mittwoch, 2. August

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir (Apg 17, 28)

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Der Raum: Der Markt

Mittwochs ist auf der Bergerstraße am Uhrtürmchen Markttag. Auch ohne Markt ist der Platz ein belebter und beliebter Treffpunkt im Viertel. Wenn die Marktbuden kommen, wird der Raum einerseits zugestellt, andererseits füllt er sich mit Leben. Da ist die bunte Vielfalt der Auslagen, die Farben der Blumen, des Obstes und Gemüses, da sind die vielen verschiedenen Düfte nach frisch gebackenem Brot, Bratwurst, Gewürze, Fisch und Käse, und da sind die vielen Menschen, die sich über den Markt schieben mit einem vielstimmigen Sprachengewirr.

Ein Impuls

Ich liebe es, über einen Markt zu schlendern und einfach wahrzunehmen. Manchmal entdecke ich die Zutaten für ein Essen, von dem ich vorher noch nichts wusste. Ein Markt ist anregend, auch wenn nicht alles an mich geht. Da ich keinen Fisch essen kann, sind diese Stände eher nichts für mich. Wenn ich mir diesen Tag wie einen Markt vorstelle, dann gibt es einiges zu entdecken. Das eine und andere wandert in den Korb, anderes lasse ich auch links liegen. Was wird am Abend wohl im Korb sein? Oder ich schaue am Abend auf den Tag zurück und lade Gott ein, über diesen Markt zu schlendern. Bestimmt entdeckt er etwas, was ich noch gar nicht gesehen habe. Oder er hat eine Idee, was man aus den merkwürdigen Dingen, die sich in meinem Korb befinden, doch noch kochen kann.

Der Weg in die Gegenwart

Am Abend: Tief einatmen und ausatmen und den Tag gehen lassen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.