29.7. Raum. Der Sommerblog

Samstag, 29. Juli

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir (Apg 17, 28)

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Der Raum: Die Küche

Es gibt eine Arbeitsplatte, auf der gerne einiges steht. Bei mir zumindest ist es so, dass sich Toaster, Schneidebrett, Gewürze, die man immer braucht, und die Kaffeemaschine breit machen. Da ist der Kühlschrank, mal mehr, mal weniger gefüllt, die Spüle, ein Regal mit Kochbüchern, verschiedene Schränke mit Geschirr, Töpfen, Nudeln, Reis …, die Mikrowelle und natürlich der Herd.

Ein Impuls

Die Küche ist ein zentraler Ort in der Wohnung. Gute Gespräche finden gerne einmal in der Küche statt, zwischen den Kochtöpfen sozusagen. Vielleicht liegt es daran, dass die Küche ein Ort der Kreativität ist und weil hier wirklich lebensnotwendiges geschieht. Die Küche nährt uns, egal, ob jemand leidenschaftlich kocht, oder sich die Künste auf das Warmmachen beschränken. Gott ist auch mitten unter den Kochtöpfen, soll Theresa von Avila gesagt haben. Ich glaube, Gott ist ein kreativer Koch, der aus dem, was da ist, Ungeahntes zaubern kann. Eine Freundin von mir konnte das, aus dem, was da war und vielleicht bald weg musste, ein schmackhaftes Essen zubereiten. Mit dem, was da ist, mit meinen Zerstreuungen, meiner Ungeduld, dem Wandern der Gedanken, mit dem kann Gott viel anfangen.

Der Weg in die Gegenwart

Einen Kaffee, einen Tee, eine Limo … in Ruhe genießen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.