27.7. Raum. Der Sommerblog

Donnerstag, 27. Juli

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir (Apg 17, 28)

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Der Raum: Unter dem Regenschirm

Rundherum ist es feucht, Tropfen fallen und prasseln nieder. Doch über mir ist der Regenschirm. Zu sagen, dass er einen trockenen Raum abgrenzt, wäre übertrieben. Ganz vermeiden, dass ich nass werde, kann ich nicht. Aber der Regenschirm hält doch einiges ab, er gibt mir Raum im Schauer.

Ein Impuls

„Unter deinen Schirmen / bin ich vor den Stürmen / aller Feinde frei“ heißt es im Choral „Jesu, meine Freude“. Das ist der Realismus des Glaubens, der in den Regen geht, der sich draußen herumtreibt, wenn es ungemütlich wird. Eine Situation, die mich bedrängt, muss ich mir nicht schönreden. Regen ist Regen. Aber vielleicht hilft der Gedanke, dass Gott einen Regenschirm für mich hat, vielleicht nur einen kleinen, aber immerhin, etwas Raum im Schauer. Oder ich entdecke eine ganz andere Seite von Regen, so wie Gene Kelly: I’m singin in the rain.

Der Weg in die Gegenwart

Für einige Momente innehalten.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.