25.7. Raum. Der Sommerblog

Dienstag, 25. Juli

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir (Apg 17, 28)

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Der Raum: Die Vorratskammer

Bei meiner Tante gab es neben der Wohnküche eine Vorratskammer. Das war ein kleiner Raum, bis zur Decke mit Regalen auf beiden Seiten bestückt und an der schmalen Rückwand ein kleines Fenster. Konserven und Weckgläser füllten die Regale, Wasserflaschen und vieles anderes. Als Kind blieb mir in diesem Sammelsurium der besondere Geruch im Gedächtnis haften und – wir sind in den 70er Jahren – eine große Maggi – Flasche.

Ein Impuls

Einen eigenen Raum für Vorräte werden nur noch wenige haben. Aus der Kammer wurde der Schrank oder gleich die Bestellliste im Internet. Die Pandemie hat gezeigt, dass es sinnvoll sein kann, Vorräte zu haben. Nicht um sie zu horten oder sammeln oder als absolute Sicherheit, da gilt das Wort Jesu von den Schätzen im Himmel und vom Vertrauen in Gottes Sorge. Vorräte bringen über eine schwierige Zeit. Das kann es im geistlichen Leben auch geben. Wenn es eine trockene und dürre Zeit im Inneren ist, kann es helfen, sich zu erinnern, wie es in Psalm 103 heißt: Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat.

Der Weg in die Gegenwart

Etwas Gutes erinnern.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.