29.6. Lukas. Tagebuch eines Landarztes

Donnerstag, 29. Juni

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Der Text: Lk 19, 22 – 23

Der König antwortete: Aus deinem eigenen Mund spreche ich dir das Urteil. Du bist ein schlechter Diener. Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin? Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe? Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht? Dann hätte ich es bei der Rückkehr mit Zinsen abheben können.

Ein Impuls

Die Angst hat das Naheliegende verhindert. Die Gabe, die jener König gibt, hat in sich Dynamik. Sie trägt Zinsen. Die Gabe trägt Frucht, nicht so sehr unsere eigene Leistung. Da stehen wir leicht mit leeren Händen da. Wenn wir auf unsere eigene Leistung schauen und den Mut verlieren, dann lass uns auf dein Erbarmen hoffen, formuliert es das Gabengebet aus der Messe von heute.

Der Weg in die Gegenwart

Einen tiefen Atemzug nehmen. Lange ausatmen. Dann losgehen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.