Dienstag, 13. Juni
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Der Text: Lk 19, 2 – 3
Und siehe, da war ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war reich. Er suchte Jesus, um zu sehen, wer er sei, doch er konnte es nicht wegen der Menschenmenge; denn er war klein von Gestalt.
Ein Impuls
Und siehe, diese Floskel aus dem Griechischen führt zu einem Grundzug der folgenden Erzählung über den Zollpächter Zachäus. Es geht um Sehen und Gesehen-Werden, um verschiedene Blickachsen. Zachäus ist zwar in seinem Job ganz oben, aber die Sichtweise, die er als oberster Zollpächter hatte, hilft ihm hier nicht weiter. Die Blickachse auf Jesus verläuft anders. Zachäus will Jesus sehen, aber er kann es nicht. Ich will etwas sehen, etwas verstehen, aber ich kann es nicht. Wie ich es auch wende, es geht nicht weiter. Ein Perspektivwechsel muss her, eine andere Blickachse. Im Alltag begegnet das immer wieder einmal und beim Beten manchmal auch.
Der Weg in die Gegenwart
Eine Kleinigkeit heute bewusst anders machen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.


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