3.6. Spuren des Geistes. Der Blog nach Pfingsten

Samstag, 3. Juni

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Spurensuche: Ps 139, 7

Wohin kann ich gehen vor deinem Geist, wohin vor deinem Angesicht fliehen?

Ein Impuls

Gott umfasst alles. Für Psalm 139 geht es um eine allumfassende Geborgenheit, nicht um Kontrolle. Gott spielt seine Macht nicht aus, er ist da, und der Betende staunt. Ich muss nicht fliehen. Als Impuls einen Abschnitt aus Ps 139, Verse 7 – 14:

Wohin kann ich gehen vor deinem Geist, wohin vor deinem Angesicht fliehen? 
Wenn ich hinaufstiege zum Himmel - dort bist du; wenn ich mich lagerte in der Unterwelt - siehe, da bist du.
Nähme ich die Flügel des Morgenrots, ließe ich mich nieder am Ende des Meeres,
auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich ergreifen. 
Würde ich sagen: Finsternis soll mich verschlingen und das Licht um mich soll Nacht sein!  
Auch die Finsternis ist nicht finster vor dir, / die Nacht leuchtet wie der Tag, wie das Licht wird die Finsternis. 
Du selbst hast mein Innerstes geschaffen, hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. 
Ich danke dir, dass ich so staunenswert und wunderbar gestaltet bin. Ich weiß es genau: Wunderbar sind deine Werke.

Der Weg in die Gegenwart

Atmen und einen bewussten Schritt tun.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.