30.5. Spuren des Geistes. Der Blog nach Pfingsten

Dienstag, 30. Mai

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Spurensuche: Gen 1, 1 – 2

Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.

Ein Impuls

Wüst und wirr war die Erde und dunkel auch. Doch der Geist hat sich nicht zurückgezogen. Er ist da, auf Abstand zwar, aber er ist da, schwebt über dem Wasser. Als wäre er neugierig, was alles noch passieren kann. Oder als würde er sich sammeln, so wie ein Musiker innehält und sich sammelt, bevor der erste Ton erklingt. Ein neuer Tag kann auch Züge der Schöpfung tragen. Er ist noch nicht gestaltet, liegt vielleicht im Dunkeln. Gottes Geist schwebt über den Tag, ist da und hält Abstand, sammelt sich, um ihn zu gestalten, mit mir.

Der Weg in die Gegenwart

Atmen und einen bewussten Schritt tun.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.